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17.03.2019, 21:11 Uhr | Übersicht | Drucken
Zu Europa gibt es keine Alternative – Europa für die Menschen wiedergewinnen
Dr. Inge Gräßle MdEP ist zu Gast beim CDU-Gemeindeverband Gschwend und wirbt für die Europawahl

Der Europawahlkampf und die Kommunalwahlen am 26.Mai 2019 werfen ihre Schatten voraus. Der CDU-Gemeindeverband Gschwend lud seine Mitglieder und Interessenten zu einer besonderen Versammlung in die Herrengass in Gschwend ein – zu einer einmaligen „Europäischen Weinprobe“ mit Weinen und Getränken und den dazu passenden Leckerbissen aus fünf europäischen Ländern: Frankreich, Österreich, Deutschland, Spanien und Großbritannien. Als besondere Gäste begrüßte der CDU-Gemeindeverbandschef Andreas Joos Dr. Inge Gräßle, Mitglied des Europäischen Parlamentes / EVP–Fraktion und Vorsitzende des Haushaltskontrollausschusses im Europäischen Parlament, sowie BM'in a.D. Rosalinde Kottmann, BM Christoph Hald und Mitglieder der Jungen Union.

 Gleich zu Beginn ihrer Rede ging Dr. Inge Gräßle mit den jetzigen Zuständen in einzelnen Mitgliedsstaaten der EU hart ins Gericht. Wir müssten auf Bürgerinnen und Bürger verstärkt zugehen und klarstellen, dass die Europäische Union eine Werte- und eine Friedensunion sei, und der gemeinsame Europäische Binnenmarkt der Garant unseres Wohlstandes sei. Das müsse für alle gelten. Sie erinnerte daran, dass Baden-Württemberg die Hälfte seiner Waren für den europäischen Binnenmarkt produziert und Deutschland mit 63 Ländern 39 Freihandelsabkommen abgeschlossen hat, gemäß dem Motto: „Handel erhält den Frieden!“
Es gebe viele Menschen, die Europa den Rücken kehrten: Nationalisten und Populisten strebten an die Macht und wollten die Zusammenarbeit zerstören. „Wir dürfen ihnen die europäische Bühne nicht kampflos überlassen“ forderte sie eindringlich. „Zur europäischen Idee gibt es keine Alternative!“
Diese Europawahl ist für die EVP-Abgeordnete richtungsweisend. Die Europäische Volkspartei setzt sich in diesem Wahlgang u.a. für ein stabiles Europa, in dem alle Bürger gut, frei und sicher arbeiten und leben können, und für den Erhalt der Funktionstüchtigkeit des Europäischen Parlamentes ein. „Jeder hat eine Stimme, jede Stimme zählt, deshalb unterstützen Sie uns“, so MdEP Dr. Inge Gräßle kämpferisch. Derzeit sitzen 10 Abgeordnete aus Baden-Württemberg im Europäischen Parlament, davon gehören 5 der CDU an.
Das aktuelle Thema war natürlich der Brexit – geordnet, ungeordnet oder verschieben? Great Britain first! Die wirtschaftlichen Folgen eines ungeordneten Brexits wären für die Wirtschaft und für die Bürger verheerend und widersprächen eklatant den Grundwerten der Europäischen Union. Sie nannte einige praktische Beispiele: Rechtliche Stellung von EU-Bürgern, Einführung einer Visumpflicht, Personalausweis oder Reisepass, neue Zollgrenzen. Anhaltender Applaus begleitete die Ausführungen Gräßles und ihren eindringlichen Aufruf, zur Wahl zu gehen. Nicht die Europabefürworter müssten sich erklären, sondern diejenigen, die die EU abschaffen wollen!
Anschließend folgte eine intensive, teils kontroverse Aussprache: das Dieselfahrverbot und die Vorschläge des französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron zur Europäischen Union – ein Europäisches Finanzministerium, die Aufstellung einer gemeinsamen Europaarmee, die Schaffung einer europäischen Migrationsbehörde – standen auf der Themenliste. Etwas später als gedacht beendete CDU-Gemeindeverbandsvorsitzender Andreas Joos den Abend und dankte Familie Elison und ihrem Team, die dieses kulinarische Erlebnis ermöglicht haben.


aktualisiert von Andreas Joos, 17.03.2019, 21:15 Uhr


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