Informieren aus erster Hand, dass steht bei der CDU Gschwend immer schon im Vordergrund. So hatten Mitte Mai 50 Teilnehmer aus Gschwend und Spraitbach die Gelegenheit, die Tunnelbaustelle in Schwäbisch Gmünd zu besichtigen. Vorsitzender Andreas Joos freute sich über die überwältigende Besucherschar. „Das zeigt, wie wichtig das Projekt für unsere Region ist“, so Andreas Joos bei seiner Begrüßung. Die Gschwender hatten Glück, so wurden sie in Schwäbisch Gmünd in der ehemaligen Villa Bidlingmaier vom Bauleiter persönlich, Herrn Johannes Zengerle, begrüßt.
Ausführlich wurde den Gschwendern das Projekt erläutert. So waren die
Besucher überrascht, dass durch Sprengungen und mit bloßer Baggerschaufel der Tunnel in bergmännischer Bauweise erstellt wird. „Wir sind schon fast 300 m vorangekommen“, so Bauleiter Zengele in seinen Ausführungen. Die gesamte Ortsumfahrung Schwäbisch Gmünd hat eine Baulänge von 4,1 km, davon der Tunnel 2,2 km. Ein gewaltiges Projekt mit insgesamten Baukosten von 230 Millionen Euro. Insgesamt 20.000 Fahrzeuge sollen nach der Fertigstellung täglich durch den Tunnel fahren. Ein Segen für die stark befahrene Remsstraße, da waren sich alle einig. Natürlich wollten auch die Gschwender wissen, bis wann die Baustelle fertig sein soll. „Am 12.12.2012 soll der Tunnel eingeweiht werden“, beruhigte Zengerle die
Besucher. Zum Abschluss hatte das Baubüro Schwäbisch Gmünd etwas besonders vorbereitet: Die
Besucher aus Gschwend konnten virtuell schon einmal durch den Tunnel fahren, einmal aus Aalen kommend in Richtung Stuttgart und umgekehrt. Nach dem Besuch in Schwäbisch Gmünd waren sich alle Gschwender einig: Ein teueres Projekt jedoch ungeheuerlich wichtig für die Stauferstadt Schwäbisch Gmünd.